Microkini

Wie man an der Endung "kini" schon erkennt, zählt sich der Microkini zur Bademode. Genauer gesagt ist der Microkini eine äusserst knapp geschnittene Form des Bikini. Dies sagt auch schon das Wort Micro, das für winzigklein steht. Wie auch der Bikini besteht der Microkini aus zwei Teilen, der Hose (meist ein String oder ein G-String) und dem Oberteil. Die Hose bedeckt knapp die Schamlippen, der Venushügel bleibt frei oder wird nur teilweise bedeckt. Das Oberteil bedeckt im Gegensatz zum Bikini meist nur die Brustwarzen. Im Gegensatz zu den Pasties gehört zum Oberteil des Microkinis entsprechende Bänder/Schnüre zur Befestigung dazu, wie man sie vom Bikini kennt. Damit ist das Oberteil des Microkinis sozusagen eine Kombination aus Bikini und Pasties. Allerdings gibt es auch Microkinis, bei denen das Ganze durch eine Art Klebstoff befestigt wird.

Wie auch bei den Pasties füllt der Microkini eine Nische zwischen Nudismus und konservativer Badebekleidung. Man zeigt fast alles, ist aber doch nicht nackt. Diese knappe, aber nicht wegzusagende Bekleidung spielt rechtlich beispielsweise eine Rolle, da in vielen Ländern die öffentliche Nacktheit verboten ist.

Geschichte des Microkinis


Der Ursprung der Microkinis liegt wohl in die frühen 1970er in Venice Beach, Kalifornien. Dort wurde der Nudismus verboten und die Menschen mussten sich umstellen. Statt aber auf gewöhnlicher, zu dieser Zeit üblicher Bademode zurückzugreifen, fertigten sie sich ihre Badeanzüge gemäß des neuen Gesetzes selbst an. Die selbstgemachten Bikinis waren häufig wenig mehr als kleine Stoffreste, grob zusammengenäht mit dünner Schnur oder Angelsehne. Um 1975 herum fing ein lokales Bikinigeschäft an, die selbstgemachten Bikinis mit modernen Materialien zu produzieren. Etwas später griff dann auch die Pornoindustrie auf die Monokinis zurück.

Der Name Microkini wurde im übrigen erst im Jahre 1995 in einer Online Community geprägt.

Den Microkini gibt es für die Frau, wie auch für den Mann.