Escada

Die Gründer des Modelabels Escada ist das Ehepaar Margaretha und Wolfgang Ley. Viele glauben Escada ist ein französisches Unternehmen, was allerdings ein Irrtum ist. Das Ehepaar gründete das Label 1976 in München. Das schwedische Topmodel Margaretha Ley engagierte sich künstlerisch und kreierte die Mode. Ihr Ehemann Wolfgang Ley übernahm die Finanzen sowie den Verkauf der Kollektionen. In nur 4 Jahren schafften sie den Durchbruch. 1982 wurden die ersten Filialen in den USA eröffnet. Heute gibt es über 194 Escada Shops weltweit. Darüber hinaus noch 226 Franchise Shops/ Corners in mehr als 60 Ländern.

Die exklusive Modemarke Escada die überwiegend Damenoberbekleidung herstellt, gehört zu der Luxus Mode der Welt.
Escada
Das internationale Modelabel ist gerade wegen der Designer Damenmode und dessen Accessoires sehr beliebt. Auch Taschen, Schuhe und andere Lederwaren finden immer guten Absatz gerade bei den Besserverdienern der Gesellschaft.
Die weiteren Lizenzprodukte wie Düfte und Brillen sind auch für den kleineren Geldbeutel zu erwerben.
Das hat den Vorteil das mehr Kunden von der Modemarke profitieren können. Gerade auf dem Parfüm Markt ist Escada ein sehr gefragter Artikel bei allen Käuferschichten.
Auch die Brillen, die unter der Marke vertrieben werden, freuen sich bei großen Optikern auf höheren Absatz.

Die heutige Aktiengesellschaft Escada AG wurde von dem Modehaus Margaretha Ley die im Juni 1992 verstarb ins Leben gerufen. Nach dem Tod führte Ihr Ehemann Wolfgang Ley das Unternehmen bis 2006 weiter. Am 31.01.2006 trat dann auch Wolfgang Ley aus dem Vorstand zurück und übergab sein Amt dem Nachfolger Frank Rheinboldt. Im Mai des Jahres 2006 musste er aber schon wieder seinen Job verlassen, weil es zu Konflikten mit dem Hauptaktionär Rutsam Aksenenko kam. Der Nachfolger von Frank Rheinboldt wurde dann Jean Marc Loubier, der kurz vorher noch für das Modelabel Louis Vuitton gearbeitet hatte.

Der Sitz des Unternehmens ist zurzeit in Aschheim (Deutschland) und wird von Bruno Sälzer als (Vorstandsvorsitzender) und Reinhard Pöllath als (Aufsichtsratvorsitzender) für über 4000 Mitarbeiter als AG geführt. Der Gesamtumsatz des Unternehmens betrug 2008 noch beachtliche 582 Millionen Euro.

Natürlich kämpft auch Escada jedes Jahr, wie viele andere Marken auch, gegen Plagiate aus dem Ausland. Jedes Jahr verschlingt diese Kopien viele Euros und Dollars.
Aber auch durch andere Gründe kämpft zurzeit das Unternehmen um sein Überleben.
Anfang 2009 gab der Finanzvorstand bedauerlichweise bekannt, dass die Escada AG einen Verlust von rund 70 Millionen Euro hatte und derzeit ein Finanzierungsbedarf von 30 Millionen bestehen würde.